RA Ralf Ludwig zum Beschluss des AG Weimar (Familiengericht)

Von | April 12, 2021

Das AG Weimar bzw. das dort ansässige Familiengericht hat einen aufsehenerregenden Beschluss erlassen. (Az.: 9 F 148/21).

Auf Antrag einer Mutter von 2 Kindern wurden die Schulen der Kinder dazu verpflichtet, das Tragen von Masken, das geheiligte “Abstandsgebot” und andere “Hygienemaßnahmen” wie die “goldene Abstandsregel” fortan nicht mehr von den Kindern einzufordern.

Grundlage der Entscheidung war eine Kindeswohlgefährdung nach §1666 BGB  auf welche das Gericht erkannt hat. Das Gericht sah aufgrund dieser Zwänge das physische, psychische und pädagogische Wohl der Kinder erheblich gefährdet.

Außerdem seien die Maßnahmen verfassungswidrig und damit nichtig, u. a. weil sie Art. 2 GG (Recht auf körperliche Unversehrtheit und die freie Entfaltung der Persönlichkeit) verletzten und diesem erheblichen Eingriff in Grundrechte kein verhältnismäßiger Nutzen gegenüber stünde. Es mangele also bereits an der Verhältnismäßigkeit und verletze daher das Übermaßverbot der deutschen Rechtsprechung.

Weiterhin, und das ist hochinteressant auch für uns als wissenschaftliche Netzseite, seien die Maßnahmen überhaupt nicht evidenzbasiert. Es fehle also bereits an den wissenschaftlichen Grundlagen für die “Hygieneregeln”. Es gebe keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass die “Hygieneregeln”, das Infektionsgeschehen SARS-CoV-2 günstig beeinflussen könnten. Demgegenüber seien aber die Kinder durch die Maßnahmen erheblich benachteiligt. Auch hier fehle es daher bereits an der Verhältnismäßigkeit.

Umgangssprachlich gesprochen: Wenn man alleine aufgrund von reinen Glaubenssetzungen und dagegen ohne wissenschaftliche Evidenz Menschen dazu zwingt, Dinge zu tun, die so nicht nutzbringend, erforderlich oder angemessen sind, verletzt das geltendes Recht in erheblichem Umfang. Besonders wenn es sich dabei um Kinder handelt.

Der Beschluss stützt sich auf 3 wissenschaftliche Gutachten dreier renommierter Forscher, u. a. Prof. Dr. med. Ines Kappstein, Prof. Dr. Christof Kuhbandner und Prof. Dr. rer. biol. hum. Ulrike Kämmerer.

Nach der Kurzeinleitung in dieses Thema wollen wir nun den Rechtsanwalt Ralf Ludwig zu Wort kommen lassen, der den ganzen Beschluss en détail erklärt.

Mustertext zur Ablehnung der Aufsichtübernahme bei Schülerselbsttests

Von | April 12, 2021

Die in den beiden Vorwochen angelaufenen Massentests in Schulen, bei denen sich Schüler selbst auf das angeblich hochgefährliche SARS-CoV-2 Virus testen sollen (ein Virus, das immerhin derzeit gigantische 0,13% der Menschen in Deutschland infiziert hat, bzw. die einen positiven Test haben und das eine ungeheure Gesundheitsgefahr mit sich bringt (Artikel)) sind hoch umstritten.

Diese Tests auf Antigenbasis sind nicht nur deshalb Unsinn, weil Massentests bei symptomlosen Menschen aufgrund der mangelnden Spezifität der Tests eine große Anzahl falsch-positiver Ergebnisse hervorbringen (Artikel) sondern auch, weil es sich hier um einen invasiven Eingriff handelt, der ein gewisses Verletzungsrisiko für den Probanden birgt. Als Lehrer bei einem potenziell gesundheitsschädlichen Selbsteingriff die Aufsicht führen zu müssen, weil dies als “Dienstpflicht” deklariert wurde, ist rechtlich nicht ganz unproblematisch.

Auf den Seiten des Corona-Ausschusses liegt nun ein Dokument bereit, mit dessen Hilfe man gegen diese Art der Verpflichtung als “medizinisches Aufsichtspersonal” Widerspruch führen kann.

Das Papier hat über 20 weitere Seiten, das Herunterladen wird daher ausdrücklich empfohlen!

Farbenspiele – Den Fernsehzuschauer für dumm verkaufen

Von | April 11, 2021

Wer heute noch bei den ÖR-Sendern seine “Informationen” bezieht, dem ist im Prinzip nicht mehr zu helfen. Die Kunst der Meinungsmaipulation durch selektive Information findet man bei diesen Anstalten in ihrer am besten entwickelten Form. Wir müssen das nicht erörtern. Wer sich mal kurz über Meinungsunterdrückung, Halbwahrheiten und Lügen im deutschen Staatsfernsehen kundig machen möchte, dem sei dieser Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung empfohlen. Eine Zeitung, die man übrigens noch lesen kann, im Gegensatz zum Presseeinheitsbrei im “Neuen Deutschland”.

Kommen wir zurück zur ARD, namentlich der “Tagesschau” und einer besonders plumpen Manipulation. Einer Manipulation, bei der man sich wirklich fragt, für wie dumm eigentliche die Macher dieser Sendung ihre Zuschauer halten. Es geht um die Inzidenzzahlen für Covid-19. Wir hatten hier bereits mehrfach berichtet, warum diese Zahlen an sich schon Schwindel sind (Artikel) . Aber selbst wenn diese Inzidenz noch nicht ausreicht, die Knebelmaßnahmen der Regierung zu rechtfertigen, springt der ÖR-Staatsfunk gerne in die Bresche.

Die Westversion der “Aktuellen Kamera”, die “Tagesschau”, stellt die Inzidenz für Covid-19 mit Karten dar. Irgendwann zwischen März und April 2021 wurde aber die Einfärbung der Karten ausgenscheinlich geändert. Und siehe, da, die Panik bekommt eine Farbe und die ist dunkelrot:

(Quellenangabe gem. §51 UrhG: tagesschau.de abgedruckt auf twitter.com)

Der ebenso simple wie dumme Trick: Man ändert einfach die Skalierung. Und zwar an beiden Enden der Skala: Der untere Grenzwert wird abgesenkt (von 25 auf 20), so ist sichergestellt, dass noch weniger Landkreise diese Farbe erreichen.

Und auch am oberen Ende wird munter getrickst. War vorher die maximal dunkle Farbe der Inzidenz >500 vorbehalten, greift diese Farbmarkierung jetzt bereits ab 200.

So erreicht man schnell und unkompliziert eine weitgehend dunkelrote Karte und kann damit die Panik der getäuschten Fernsehzuschauer, die natürlich in Mehrheit die Umstellung der Kartendarstellung nicht wahrnehmen werden, steigern oder hochhalten. Ganz im Sinne von Frau Merkel und ihrer Entourage, die sich wöchentlich neue Ideen ausdenken, wie man die deutsche Bevölkerung weiter ihrer im Grundgesetz garantierten Rechte berauben kann. Frei nach der Devise “Helge, hast Du noch eine Idee?”. So soll ja die Schnapsidee von der “Osterruhe” zu Stande gekommen sein.

 

Belegung der Intensivbetten: Ein eigenartiger Kurvenverlauf

Von | April 11, 2021

Wenn man die eigenen Artikel auch mal reflektiert, kommen einem manchmal (aber nicht oft!)  nicht ganz uninteressante Gedanken. Wie z. B. bei der gestern verfassten Ausarbeitung zum Schwindel mit den Intensivbetten. Wie wir anhand der Zeitreihen von intensivregister.de gezeigt haben, hat  die Kurve der Auslastung der Intensivbetten in deutschen Krankenhäusern einen exponenziellen Verlauf, sie approximiert an einen Endwert:

Der Anstieg am Anfang der Kurve, dürfte, wie bereits gestern erläutert, mit dem Aufbau des Registers zu tun haben, es wurden dann erst sukzessive die belegten Betten gemeldet. Ab Mai 2020 waren die Daten, so steht zu vermuten, vollständig, und ab da bleibt die Auslastung der Betten relativ konstant. Was auffällt, sind die kleinen Schwankungen die man im Kurvenverlauf sieht. Die Frage, die sich mir stellte war, warum diese Kurve so verläuft. Ich hätte nämlich viel stärkere Schwankungen erwartet.

Der Verlauf der Kurve erinnerte mich dabei an die typische Regelkurve eines dynamischen Systems, bei dem ständig in kurzen Zeitintervallen ein Ist- mit einem Sollwert verglichen wird und das ggf. durch ein Stellglied nachsteuert, um die gemessenen Werte wieder “ins Lot” zu bringen, wenn Abweichungen vorhanden sind. Dies ergibt in der Technik eine sog. “Hysterese”, die man hier deutlich sehen kann. Das System braucht eine bestimmte Zeit, um die Anpassung des Istwertes an den Sollwert durchzuführen.

In Zusammenhang mit dem am Ende des gestrigen Artikel enthaltenen Verweis auf den Zeitungsartikel “Leere Coronabetten in Schleswig-Holstein” kam bei mir die Frage auf, ob hier nicht nachgesteuert wird, d. h. wenn eine Intensivstation droht unterbelegt zu werden, dass man dann bestimmte Patienten zumindest kurzzeitig auf diese verlegt, um die Plätze auszunutzen. Einfach damit, was wir bei “Corona” ja permanent erleben, “die Zahlen” stimmig sind und zum “Narrativ” der Regierungen passen. Vielleicht melden sich ja Leserinnen oder Leser mit entsprechendem “Insiderwissen” um uns weiterzuhelfen.

(Ach ja, ich weiß, das ist natürlich mal wieder eine üble “Verschwörungstheorie”! Aber auch die ist vom Artikel 5 GG geschützt! 🙂 )

Der Schwindel mit den Intensivbetten

Von | April 10, 2021

Heute morgen fiel mein Blick beim Bäcker auf das örtliche Käseblatt, respektive dessen Titelseite. Die Postille nennt sich “Die Rheinpfalz” und taugt hervorragend zum Ausstopfen von Paketen, wenn man etwas verschicken möchte, was zerbrechlich ist. Zu mehr aber auch nicht. Es  wurde getitelt (sinngemäß):

Der Bund will mehr Kompetenzen beim Infektionsschutz, weil die Intensivbettenbelegung durch Covid-19 steigt

Es ging also darum, die drohende Abschaffung des Föderalismus beim Infektionsschutzgesetz hübsch zu verpacken. Und den Job macht die “Rheinpfalz” als 100% den Staatsorganen höriges “Nachrichtenmedium” ganz ordentlich. Denn das Blatt ist vollkommen auf Regierungskurs. Kritischer Journalismus? Fehlanzeige!

Aber die Meldung hat mich inspiriert, doch mal wieder einen echten Faktencheck zu machen. Die Datenquelle ist www.intensivregister.de, dort gibt es Seite mit Zeitreihen, die Daten auch in Tabellenform bereithalten.

Und gleich die erste ausgewertete Reihe hat gezeigt, dass die Meldung der “Rheinpfalz” nur die halbe Wahrheit ist:

Wie man sieht, steigt, die Kurve in orange zwar tatsächlich gerade wieder an, aber die Zahl der Covid-19 Patienten war schon mal deutlich höher, nämlich ungefähr in der Mitte des Januar 2021. Jetzt möchte allerdings Frau Merkel ihren Machtrausch vollends ausleben, also muss eine entsprechenden Meldung her. Und die Presse liefert die entsprechenden Munition. “Mission accomplished.”

Intensivbettenbelegung seit Monaten konstant

Man kann in der Grafik zudem gut erkennen, ist, dass die Zahl der belegten Betten seit August 2020 in etwa konstant ist. Eine durchaus interessante Erkenntnis. Also scheint es eine nicht vernachlässigbare Anzahl von Fällen zu geben, wo Patienten auch auf andere Stationen (im Nicht-Intensivbereich) verlegt werden können. Oder sollte es daran liegen, dass nun viele Patienten ihren Herzinfarkt oder Schlaganfall auf später verschieben und erstmal “Covid” bekommen? Das dürfte doch eher unwahrscheinlich sein.

Bettenkapazität langfristig verringert

Was man gerüchteweise vernommen hat, nämlich dass im Laufe der ach so schlimmen “Pandemie” die Anzahl der gesamt zur Verfügung stehenden Intensivbetten in Deutschland schrittweise verringert wurde, lässt sich natürlich auch anhand der gefundenen Daten belegen.

Wir wollen das mit zwei Grafiken aufzeigen. Die erste Grafik zeigt die belegten Betten (blau), die freien Betten (orange) und die sog. “Notfallreserve” (gelb).

Es fällt auf dass, wie gezeigt, die Zahl der belegten Betten konstant ist, die Zahl der freien Betten aber kontinuierlich abnimmt. Das lässt nur einen Rückschluss zu: Die Gesamtkapazität muss im Laufe der Zeit kleiner geworden sein. Summiert man die Zahlenwerte für belegte und freie Betten auf, so kommt dies auch klar zum Vorschein:

Der steile Aufbau der Intensivbettenkapazität am Anfang der Periode hat vermutlich damit zu tun, dass das Intensivregister (namentlich die Datenbasis) erst zu diesem Zeitpunkt eingerichtet wurde und die Meldungen nicht sofort vollständig waren.

Der Abbau der Intensivbettenkapazität in Deutschland begann dann erkennbar im August 2020 und setzt sich bis in den Januar 2021 fort. Also mitten in der “schlimmsten Pandemie aller Zeiten”. Das ist, zurückhaltend gesprochen, “ungewöhnlich”. Es grassiert das schlimmste Killervrius und rafft zu 10.000en die Leute dahin und die Krankenhäuser bauen dringend benötige Betten ab? Für dieses Absurdum gibt es mehrere Erklärungen, die zwei wahrscheinlichsten sind:

  1. Diese “Pandemie” existiert nicht (oder nur in den Labors, welche die Tests auswerten),
  2. Die Sache folgt einem Plan und man will durch künstliche Verknappung die Rahmenbedingungen für eine “neue Normalität” schaffen.

Beide Erklärungen schließen sich übrigens nicht gegenseitig aus. Aber das Schöne an der “Pandemie” (bzw. dem damit verbundenen “Narrativ”) ist, dass man sie durch Informationen aus frei zugänglichen Datenquellen so schön in ihre Einzelteile zerlegen kann. Denn der “Corona”-Hoax ist wirklich nicht allzu clever eingefädelt. Was mich bei jenen, die ihn veranstalten, auch nicht wundert. Aber das Thema “nicht die allerhellsten Kerzen auf der Torte” hatten wir hier schon oft behandelt. Ich erspare Ihnen weitere diesbezügliche Erörterungen.

Nachtrag: Ein treuer Leser hat mich mit einer Meldung aus dem nördlichen Ende dieser Republik dieser Republik versorgt:

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hat sich im April 2020 nach allen Regeln der Kunst auf den erwarteten Ansturm der Corona-Patienten vorbereitet und seine Intensivbetten von 172 auf 362 aufgestockt. Es hat medizinisches Personal geschult und für circa 5,5 Millionen Euro Medizintechnik angeschafft. Was ausblieb, waren die Corona-Patienten. In der Woche der höchsten Auslastung – die erste Februar-Woche 2021 – wurden im Klinikum nur 65 Corona-Patienten intensivmedizinisch betreut. In vielen Monaten seit April 2020 lag die Auslastung bei unter zehn Patienten, teilweise sogar bei null. (Quelle)

Dafür durfte man in Kiel aber einige Zeit nicht mehr aus dem Haus wg. Ausgangssperre. Wat ‘n Schietkram!

Mit Zahlen gegen das Regierungs-“Narrativ” – Sterblichkeit und Infektionen 2021 (KW1 bis 10)

Von | April 9, 2021

Und auch zum Ende der Woche 10 im Jahr 2021 wieder der hier schon standardisierte Abgleich von Regierungspanikmache und Realität. Einzelne regierungsamtliche Worthülsen wie “hochdynamisches Infektionsgeschehen” und das andere übliche Bla-Bla aus Berlin inklusive der besorgten Gesichtsausdrücke erspare ich Ihnen, uns interessieren nur Zahlen und Fakten. Es geht nicht um Tests sondern um Krankheit und Tod.

Sterblichkeit in den ersten 10 Kalenderwochen 2021

Wenn Covid-19 der Megakiller wäre, wie uns der Tierarzt aus dem RKI oder der Chefeintrichterer für Katastrophenszenarien (aka “Dr. Osten”, mit der Rekordmarke von 274.000 vorhergesagten Toten) von der Charité in Berlin weismachen wollen, dann müsste sich diese fatale Entwicklung in den Sterbezahlen nachweisen lassen.

Wir rufen also, mal wieder, die Sterbefallsonderauswertung des Statistischen Bundesamtes ab. Die Daten kommen als Excel-Blatt. Wir bereiten Sie auf, indem wir die Sterbefallzahlen für jede Woche aufaddieren, d. h. wir erhalten eine kumulative Betrachtung. Die aufbereiteten Daten sind hier abgelegt, falls jemand nachrechnen möchte (Sterbefaelle_D_KW_1_bis_10.ods).

Die grafische Auswertung sieht so aus:

Und was lernen wir auf “Lehrer für Aufklärung”, dem Bildungskanal für den aufgeweckten Pädagogen und jeden anderen Menschen mit entwickeltem Verstand? Für die ersten 10 Kalenderwochen haben wir 2021 eine signifikant niedrigere Sterblichkeit als z. B. in den Jahren 2017 und 2018 und eine höhere als 2016, 2019 und 2020. 2021 liegt relativ in der Mitte der Kurvenschar. Hinzu kommt, dass jetzt vermehrt Menschen aus Jahrgängen sterben, die geburtenstark waren, nämlich jene Menschen, die in den letzten Jahren des 2. Weltkrieges geboren wurden und die jetzt um die 80 oder älter sind. Aber selbst die erbringen keine Übersterblichkeit.

Wenn man die Differenz einer Woche mit ihrer Sterbefallzahlanzahl zum entsprechenden Wert der Vorwoche auflistet, fällt auf, dass die Zahlen meistens sinken (Kw 1 bis 8), in der Folgewoche also weniger Menschen verstarben als in den 7 Tagen davor. Nur in KW 9 steigt der Wert über 0 (dn=271), um in KW 10 dann aber sofort wieder abzufallen (dn=91):

Ganz nebenbei: Wenn man in der oberen Grafik das Jahr 2018 betrachtet (grüne Kurve), kann man sehen, wie aufgrund der damals nicht ganz unerheblichen Grippewelle tatsächlich die Sterblichkeit ansteigt.  Der Gradient nimmt zu, die Kurve wird steiler. Dieses Jahr (und auch 2020) bliebt bzw. blieb dieser Verlauf aus. Warum wohl? Eben, weil es keine schlimme “Pandemie” gibt!

Damit ist die angebliche “gefährliche Pandemie” neuerlich als Regierungslüge enttarnt. Eine “Pandemie” mit einer Unter- bzw. Normalsterblichkeit ist schlechterdings keine.

Aktuelle Situation für Atemwegserkrankungen

Eine schlimme “Pandemie”, welche die Atemwege befällt, müsste eigentlich statistisch  auffallen. Daher sollte man auf dem “Grippeweb” des RKI fündig werden. Für die KW 10 sehen wir an Atemwegserkrankungen (ARE):

(Quelle RKI)

Eigentlich hätte ich nun, wenn man die Horrorzahlen, die uns Frau Merkel, Herr Spahn und Herr Wieler regelmäßig präsentieren, zu Grund legt, eine dunkelrot eingefärbte Deutschlandkarte sehen müssen. Und was sehen wir wirklich? Weitgehend normale Verhältnisse, ein paar “Hotspots” (na ja, nicht wirkliche Hotspots!) und das war es gewesen. Wo bitte ist “Covid-19” in der Grafik? Also auch wieder ein ein leicht zu enttarnendes Lügenmärchen unserer Regierung.

Und auch den Text im roten Rechteck, sollte man lesen. Kurz gefasst:

  1. Die Atemwegserkrankungen (und damit natürlich auch Covid-19) liegen derzeit auf einem “extrem niedrigen Niveau“,
  2. Es gehen immer weniger Menschen wegen Atemwegserkrankungen (ARE) überhaupt zum Arzt. Offensichtlich haben die Leute kaum AREs.

Ich bin mal gespannt, wann signifikante Teile der deutschen Bevölkerung endlich merken, wie sie hier von den Regierungen getäuscht werden mit einer angeblichen “Pandemie”, für die es keinen einzigen harten statistischen Beleg gibt. Außer vielleicht einer riesigen Zahl positiver Tests pro Zeiteinheit. Aber da könnte man auch das Kaffeesatzlesen betreiben. Das wäre genau so “wissenschaftlich”.

Faktencheck Gesundheitsamt: Ein Insider packt aus

Von | April 8, 2021

Mal ein Beitrag aus der realen Welt. Und zwar ohne dass staatlich alimentierte sog. “Faktenchecker”die Regierunglinie hochhalten. Denn hier erzählt eine Mitarbeiterin eines deutschen Gesundheitsamtes aus ihrer Arbeitswelt. Verständlicherweise möchte die Frau anonym bleiben. Wer will sich denn schon gerne disziplinarischen Maßnahmen aussetzen, im Extremfall bis hin zur Drohung mit der Existenzvernichtung?

 

Warum sich Schüler und Lehrer nicht auf “Corona” testen lassen sollten

Von | April 6, 2021

Zur Zeit laufen in den Schulen die “Corona”-Tests an, natürlich auf “rein freiwilliger” Basis. Allerdings denken manche Länderregierungen bereits an Pflichttest oder haben sie sogar angekündigt, so z. B. der NRW-Ministerpräsident Laschet. Es ist aber noch nicht bekannt, wie man mit Schülern umgehen will, die, aus gutem Grund, den Test verweigern. Ein Unterrichtsausschluss sei aufgrund der bestehenden Schulpflicht nicht möglich. Man darf also gespannt sein, wie dieser weitere rechtliche Konflikt gelöst werden kann.

Warum also sollte man sich nicht testen lassen?

A) Mangelnde Genauigkeit

Wie wir im gestrigen Beitrag gezeigt haben, sind die Tests aufgrund ihrer Sensitivität, aber vor allem ihrer mangelnden Spezifität, sehr ungenau. Auf 100 positive Testergebnisse kommen, abhängig von einigen Variablen, weniger als 1% wirklich positive Testergebnisse. Und ob ein positiver Test gleichzeitig eine Infektion, oder gar eine Erkrankung anzeigt, ist sehr zweifelhaft. Diese Tests sind also Unsinn, zumindest wenn sie an MEnschen durchgefüphrt werden, die keinerlei Symptome der Covid-19-Erkrankung zeigen. Allerdings ein Unsinn, der im schlimmsten Falle dazu führen kann, dass man einen weiteren Test (dann idR  eine PCR) machen darf und bis zum Erhalt des Ergebnisses in Quarantäne “darf”.

B) Die “Infektionszahlen” werden gesteigert

Des Weiteren werden durch diese Tests natürlich in großem Umfang “Neuinfektionen” generiert. Denn auch die nachgeschaltete PCR ist im positiven Falle fehleranfällig. Diese Ergebnisse sind meldepflichtig und spielen den politischen Akteuren und ihrer “Lockdown”-Manie in die Hände.

Insbesondere die reale Inzidenz spielt eine Rolle. Diese ist derzeit aber extrem niedrig:

“Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE-Raten) in der Bevölkerung (GrippeWeb) ist in der 12. KW 2021 im Vergleich zur Vorwoche bundesweit gesunken. Die ARE-Rate liegt weiterhin unter den Werten der Vorsaisons auf einem extrem niedrigen Niveau. (Quelle RKI)

Nochmal: Die Rate an akuten Atemwegserkrankungen (inklusive Covid-19) liegt also auf einem extrem niedrigen Niveau. Nebenbei: Warum dann ein “Lockdown” den nächsten jagt, möge man mir erklären.

Die unausweichliche Folge der niedrigen Prävalenz: Bei derartig niedrigen Raten ist das Testen hochgradig fehlerbehaftet, man detektiert fast nur falsch-positive “Fälle”. Wer möchte, kann das im Vorbeitrag genannte Excelblatt zu eigenen Rechenexperimenten heranziehen. Je weiter man die reale Inzidenz bzw. Prävalenz absenkt und die Testzahl stattdessen erhöht, desto mehr Pseudopositive erhält man.

C) Die Tests verletzen Rechte der Schüler

Diese Tests sind NICHT freiwillig, auch wenn sie entsprechend deklariert werden. Es besteht, wie immer, ein Gruppendruck innerhalb der Klasse, seitens der Eltern und natürlich auch vieler Lehrer, die immer noch Panik vor dem angeblichen “Killervirus” haben.

Weiterhin kennen wir die unangenehmen Folgen eines Ausscherens aus dem Pulk  auch von Schülern, die aufgrund eines Attestes keine Maske tragen konnten. Sie wurde separiert, im Klassenzimmer am “Extratisch” (oder “Katzentisch”, wie ein dauermobbender “Kollege” mit erheblichen Verhaltensabweichungen das mal ausgedrückt hat), sie “dürfen” die Pause alleine verbringen etc. etc. Von “Freiwilligkeit” kann also keine Rede sein.

Die Tests finden als medizinische Eingriffe vor der Klasse statt und nicht, wie bei Untersuchungen üblich, in einem geschützten Raum. Ob die Persönlichkeitsrechte bei der Testung vollumfänglich gewahrt werden, darf bezweifelt werden.  Ich zumindest hätte ein Problem damit, wenn mein Arzt mich im Wartezimmer untersuchen würde.

D) Horrorerlebnis “positives Testergebnis”

Die individuellen Testergebnisse werden natürlich sofort in der Klasse bekannt, das dürfte so ähnlich laufen wie wenn eine Klassenarbeit zurückgegeben wird: “Was hast Du denn…?”

Richtig böse wird es dann, wenn ein Schüler einen positiven Test erhält. Der betroffene Schüler bzw. die Schülerin wird sofort von den anderen separiert und in einen gesonderten Raum (ab?)geführt (z. B. laut entsprechender Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz) und muss dann abgeholt werden. Ich könnte mir vorstellen, dass es da auch mal Tränen gibt. Aber Schule ist ja heute ein Ort, wo man Schüler auch mal traumatisieren darf. Alles im Dienste der Gesundheit, versteht sich.

Aber auch für die Familienmitglieder und andere “Kontaktpersonen 1” kann das alles einigermaßen lustig werden. Die sind nämlich, je nach Verordnung, mit betroffen. Zumindest dürfen dann jene, die den Test initial verweigert haben, dann eventuell doch zum Nasenbohren anrücken. Mit dem Ergebnis, dass die statistische Wahrscheinlichkeit, neue falsch-positive “Neuinfizierte” zu finden, die “Fallzahlen” weiter steigen lässt.

E) Die Tests kosten viel Zeit

So ein Test dauert. Alleine die Probenentnahme dürfte nicht in 2 oder 3 Minuten erledigt sein. Und die Auswertung dauert zwischen 15 und 30 Minuten. Laut Infoschreiben des Landes RLP soll man zwar die Wartezeit “pädagogisch sinnvoll” verbringen, aber hier spricht offenbar der Blinde von den Farben. Wer davon ausgeht, dass die mit Spannung erwarteten Testergebnisse bzw. die Wartezeit sich mit einer halben Stunde “Rechenübungen zum Ohmschen Gesetz” überbrücken ließe, hat keine Ahnung von Schule und Unterricht.

Und nun zum Abschluss etwas sehr Unschönes. Beim Betrachten eines Fotos auf dieser mir durchaus bekannten Homepage einer Schule hier im Landkreis habe ich mich dann doch gefragt, wie weit man eigentlich noch seine Würde an der Schultür abgeben kann. Da sitzt ein Lehrer in verkrampfter Haltung auf einem Stuhl, vollkommen ohne dass zumindest sein Gesicht unkenntlich gemacht wurde, und lässt einen medizinischen Eingriff an sich vornehmen. Das Ganze wird fotografiert und auf die Schulehomepage gestellt. Und zwar plakativ auf die Titelseite. O tempora, o mores!

Fazit: Ich bin im falschen Film oder zur falschen Zeit im Kino.

 

Inzidenz, Sensitivität, Spezifität und Wahrscheinlichkeit

Von | April 5, 2021

Wie hoch ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit, dass jemand mit einem positiven SARS-CoV-2-Testergebnis (egal ob Antigen- oder PCR-Test) wirklich infiziert ist? Unmathematisch gesprochen: Sie ist sehr niedrig.

Kleiner Spoiler: Wenn Sie am Ende des Textes angelangt sein werden, werden Sie erfahren haben, dass (und vor allem warum) von 100 positiven Testergebnissen unter Normalbedingungen weniger als 1% korrekt sind.

Wer Einzelrechnung bevorzugt und eine Allergie gegen Tabellenkalkulationsprogramme hat, kann sich beim Robert-Koch-Institut ein Tool ansehen und dies benutzen.

Wesentlich nutzerfreundlicher ist ein Excelblatt, das der Autor auf seinem Github-Account hochgeladen hat (Inzidenzrechnung4.ods). Mit ihm kann man experimentelle Proberechnungen durchführen und kommt zu erschreckenden Ergebnissen.

Beispiele:

Als Basis nehmen wir eine Inzidenz von 50 (Spalte B). Wir wählen eine hohe Sensitivität von 0,99 (=99%), d . h. 99% der “Infizierten” werden korrekt erkannt. Die Spezifität sei ebenfalls sehr hoch mit 0,98 (i. e. 98%). Mit diesen optimalen Parametern in Spalte B errechnet das Blatt zusätzlich in den Spalten B bzw. C bis R automatisch die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person, die positiv getestet ist auch tatsächlich positiv ist. Dabei wird die real vorhandene Inzidenz jeweils um 5 erhöht, man sollte also in die Spalten ab C nichts eingeben, um die Formeln nicht zu zerstören. Das Blatt hat keinen Zellschutz.

Das Ergebnis erschreckt. Bereits bei einer Inzidenz von 50 (der magischen “Merkel-Konstante”) ist die reale Wahrscheinlichkeit wirklich “infiziert” zu sein, bei gerade mal 2,4%.

Richtig in den Keller geht die Wahrscheinlichkeit wirklich “infiziert” zu sein, wenn man mit Sensitivität und Spezifität an reale Werte herangeht:

0,79% tatsächliche Wahrscheinlichkeit für eine reale Infektion. Mehr muss man dazu nicht sagen. Aber wieder mal ein schönes Beispiel, wie uns die Regierung mit ihren Zahlen täuscht.

Erklärung: Entscheidend sind wie immer die falsch-positiven Testergebnisse, definiert durch die Spezifität. Je geringer die tatsächliche Inzidenz ist, desto stärker gehen sie in die Rechnung ein. Ebenso wie die Zahl der durchgeführten Tests.

Spahn: “Privilegien für Geimpfte” – Ein politischer und ethischer Skandal

Von | April 5, 2021

So, jetzt ist die Katze also aus dem Sack:

(Quelle zeit.de)

Eine derartige Vorgehensweise um etwas durchzusetzen, nennt man wohl schlicht und einfach “Erpressung”. Oder vornehmer “Indirekte Impfflicht”. Eigentlich ist das, was hier verkündet wird, ein handfester politischer Skandal. Das scheinen aber die meisten nicht zu merken. Und es ist schon erschreckend, mit welcher Geschwindigkeit in diesem Land ehemals geltende Normen über Bord geworfen werden.

Eine dieser Normen ist z. B. die Achtung vor der Würde des Menschen. Sie ist in Art. 1 GG festgelegt. Sie zu achten und zu schützen ist Kernaufgabe des Staates und seiner Behörden.

Wenn man nun die Einwilligung in ein mit hohen Risiken verbundenes medizinisches Behandlungsverfahren (Impfung gegen SARS-CoV-2) mit der uneingeschränkten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Besuch von Theater, Kino, Restaurants, Sport- und Fitnesseinrichtungen) und der Sicherung des täglichen  Bedarfs (z. B. dem Einkaufen)  verknüpft, verletzt das die Menschenwürde und das Recht auf körperliche Unversehrtheit (Art. 2 GG). Darüber muss man nicht diskutieren, es ist schlechterdings ein nicht akzeptabler Eingriff in die Grundbefindlichkeit eines jeden Menschen, insbesondere seiner Würde und seiner körperlichen Integrität.

Der Mensch wird fortan nicht mehr danach bemessen, was er ist (nämlich Mensch) sondern er wird danach bemessen, ob er geimpft ist oder nicht. Und das ist eine unhaltbare, verfassungsfeindliche, Sichtweise.Denn in Art. 3 Abs. 1 GG ist die Gleichbehandlung der Menschen vor dem Gesetz festgelegt:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

[…]
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Menschen dürfen darüber hinaus nach unserer Rechtsordnung nicht aufgrund ihrer Rasse, Sprache, Herkunft, Religion, ihres Geschlechtes oder ihrer politischen Ansichten (was leider häufig passiert!) diskriminiert werden. Aufgrund ihres Impfstatus aber zukünftig wohl schon, wenn es nach Herrn Spahn und anderen Politikern gehen sollte. Denn wer geimpft ist, kommt so in den Laden, wer nicht geimpft ist, wird einem entwürdigenden, vermutlich in der Öffentlichkeit durchzuführenden, Test unterzogen, muss 15 bis 30 Minuten warten während die Geimpften locker an ihm vorbeiziehen und sich “die Schnäppchen” bei “media markt” und Co. schon mal sichern. Und das dürfte nur das geringste Problem sein..

Der letzte Satz von Abs. 3 spricht Behinderten übrigens expressis verbis das Recht zu, nicht aufgrund ihrer Behinderung benachteiligt zu werden. Der Geist, der hinter diesem Satz steht, nämlich aufgrund von körperlicher Verfassung keine Diskriminierung erleiden zu müssen,  und den Herr Spahn (wen wundert es?) offenbar nicht kennt oder nicht verstanden hat, gilt offenbar für “Impfverweigerer” nicht. Die haben einen körperlichen Unterschied zu Geimpften und dürfen sich daher einer benachteiligenden Behandlung aussetzen.

Eine meiner Thesen lautet: Die größten Verfassungsfeinde findet man weder bei den “Querdenkern” oder der AfD, wie immer gerne in der Presse durchgereicht wird, nein, diese Verfassungsfeinde sitzen eindeutig in der Regierung. Das letzte Wort wird in dieser Sache, so sie so durchgeht wie Herr Spahn das ankündigt,  wahrscheinlich das Bundesverfassungsgericht haben.

Ganz furchtbar ist natürlich auch, wenn man sich das dahinter stehenden Gedanken(un)gut vergegenwärtigt: Der ausufernde Erziehungs- und Bevormundungsstaat, der meint, stets besser zu wissen, was gut für die Menschen ist und was nicht. Zudem wird dieser Staat derzeit von Politikern verwaltet, denen es offenkundig an der Fähigkeit gebricht, selbst einfachste Gedanken zu einem halbwegs korrekten Ende zu führen: Wieso soll man eigentlich Geimpfte von Nichtgeimpften diskriminieren? Man traut den Menschen offenbar eine eigenverantwortliche Entscheidung nicht mehr zu. Entweder man entscheidet sich dafür oder dagegen. Jeder hat seine Gründe und die sind zu akzeptieren. Aber unterm Strich ist die Sache, was die Folgen betrifft, sehr einfach: Wer sich “den Schuss” hat verabreichen lassen, ist doch wohl geschützt vor der “tödlichen Pandemie”. Und wer sich die Injektion nicht verpassen ließ, wird dafür auch seine Gründe haben, stellt aber für die Geimpften keine Gefahr mehr dar. Aber selbst diesen eher einfachen Sachverhalt zu durchdringen vermögen moderne Politiker aufgrund ihrer allfälligen kognitiven Defizite augenscheinlich nicht. Wir werden eben von nicht den allerhellsten Kerzen auf der Torte verwaltet.

Übrigens lebt und handelt Herr Spahn, wie viele seiner Politikerkollegen auch, nach der Devise “Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“. Diese Meldung ist vom 28.12.2020, also gerade mal ein Vierteljahr alt. Einem hinreichend verstandesbegabten Menschen sollte derlei nicht passieren:

(Quelle tagesschau.de)