Maskenatteste: Überzogene Anforderungen rechtswidrig

Von | Januar 8, 2021

Von Peter Baier

Eine gerne genutzte Maßnahme, mit der Behörden bzw. ihre Vertreter (im Bereich der Schule insbesondere Schulleiter und Schulaufsicht), Personen (in der Schule Schüler, Lehrer und andere Bedienstete) unter Druck zu setzen pflegten, war es, zum Maskenbefreiungsattest eine Diagnose zu fordern.  Diese Praxis ist vom OVG Berlin-Brandenburg im Eilverfahren als rechtswidrig angesehen worden. Die Forderung der Behörden nach einer Diagnose verletzt demnach geltendes Recht.

In dem Verfahren OVG 11 S 132/20 hat der 11. Senat diese Regelung insoweit vorläufig außer Vollzug gesetzt, als das zum Nachweis vorzulegende ärztliche Zeugnis die konkret zu benennende gesundheitliche Beeinträchtigung (Diagnose) sowie konkrete Angaben beinhalten muss, warum sich hieraus eine Befreiung von der Tragepflicht ergibt. Zur Begründung hat er ausgeführt: Die besondere Eilbedürftigkeit des Verfahrens lasse eine hinreichend verlässliche Einschätzung der Rechtmäßigkeit dieser Regelung nicht zu. In Frage stehe bereits, ob der hiermit verbundene datenschutzrechtliche Eingriff im Infektionsschutzgesetz eine hinreichende Rechtsgrundlage findet.

(Quelle)

Damit hat das OVG Berlin-Brandenburg unsere hier mehrfach vorgetragene Rechtsauffassung bestätigt, dass die Anforderung, ein “Maskenattest” müsse auch eine Diagnose enthalten, mit den Bestimmungen des Datenschutzrechtes (und damit elementaren Patientenrechten wie der Verschwiegenheit) unvereinbar ist.

Eine sehr vernünftige, vor allem den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz wahrende, Entscheidung. Wir warten nun das Hauptsacheverfahren ab. Leider gilt die Entscheidung vorerst nur in Berlin und Brandenburg, aber sie lässt hoffen, dass auch andere Obergerichte auf diese Linie einschwenken.

Die Aufsichtsbehörden wie z. B. die “Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion” (ADD) hier in Rheinland-Pfalz fordern Lehrer regelmäßig dazu auf, Atteste mit Diagnose vorzulegen. Sie berufen sich dabei u. a. auf ein entsprechendes Urteil des VG Würzburg. Ich würde nun, wenn schon die Berufung auf ein Urteil oder einen Beschluss eines Gerichts außerhalb des eigenen Bundeslandes offenkundig zulässig ist, mich auf den Beschluss der OVG Berlin-Brandenburg berufen. Und auch darauf, dass hier ein OVG und nicht nur ein erstintanzlicher Rechtszug entschieden hat.

Auch 2020 bis Mitte Dezember: Keine Übersterblichkeit

Von | Januar 8, 2021

Von Peter Baier

Auch die heutige Auswertung der Daten des Statistischen Bundesamtes zur Auswertung der Sterbefallzahlen von 2016 bis 2020 ergibt zum Stichtag 13.12.2020 keine überhöhte Sterblichkeit in Deutschland.

Die Sterbefälle von 2016 bis 2020 (Stichtag 13.12.) stellen sich wie folgt dar:

Sterbefälle 01.01 bis 13.12. Vergleich zu 2018 Abweichung zu 2018
2020 913835 100,67% 0,67%
2019 891517 98,21% -1,79%
2018 907750 100,00% 0,00%
2017 884682 97,46% -2,54%
2016 858601 94,59% -5,41%

Als Bezugswert haben wir das Jahr mit der Grippewelle 2018 gewählt. Man sieht, dass hier im Vergleich zwischen 2020 und 2018 vergangenes Jahr etwa 0,67% mehr in den ersten 50 Wochen des Jahres verstorben sind. Dieser geringe Anstieg ist indes a) nicht statistisch signifikant und kann b) keinesfalls sicher auf die von Politik und Medien ausgerufene “Corona”-“Pandemie” zurückgeführt werden.

Andere Effekte sind z. B. ebenfalls denkbar und wahrscheinlicher, wie z. B. die Tatsache dass aufgrund der “Corona”-Hysterie viele Menschen aus Angst, sich mit dem angeblichen “Killervirus” infizieren zu können, nicht zum Arzt oder ins Krankenhaus gegangen sind, um lebensgefährliche Erkrankungen diagnostizieren zu lassen oder notwendige Behandlungen wie z. B. Operationen nicht stattfanden.

Vergleicht man wiederum die Funktionen der Sterbezahlenentwicklung in den einzelnen Jahren sieht man rechts am oberen Rand ein ganz klein wenig die Kurve von 2020 hervorschauen.

Hier die Vergrößerung:

Die in der Grafik gestellte Frage kann man kurz beantworten mit NEIN!. Wir erinnern diesbezüglich immer gerne an den bekannten Herrn “Dr. Osten”, der einst postulierte, er fürchte bis zu 274.000 zusätzliche Tote durch “Corona”.

Es bleibt festzuhalten: Wir werden durch Politik und Medien beständig belogen. Eine “Pandemie” findet nicht statt. Es gibt keine Millionen zusätzlicher Tote, keine überfüllten Krankenhäuser und alle anderen apokalyptischen Szenarien sind nicht eingetreten. Dafür steigt die Arbeitslosigkeit ständig, die Zahl der Firmenpleiten ebenfalls, die Staatsfinanzen nähern sich dem Staatsbankrott und für die durch den Staat aufgenommen Kredite zur Finanzierung dieser irrsinnigen “Maßnahmen” werden noch unsere Enkel zahlen dürfen. Zusätzlich hat die Demokratie in Deutschland erheblichen Schaden genommen und befindet sich in ihrer schwersten Krise seit der Gründung dieses Staates. War es das wert?

Die “Corona”-Gewinner

Von | Januar 6, 2021

Während der Einzelhändler um die Ecke von Pleite bedroht ist, weil man ihm aus vollkommen irrationalen Gründen (“Infektionsabwehr” auf der Basis eines TEsts, der nicht in der Lage ist, zu erkennen, ob jemand wirklich ein vermehrungsfähiges Virus in sich trägt!) monatelang den Laden dicht macht, der “einfache” Arbeiter und Angestellte auf Kurzarbeit (im Extremfalle “Kurzarbeit 100”) ist, verdienen einige Herrschaften ganz prächtig an der Krise.

Die folgende Grafik wurde mir von einem Leser unserer Seite zugeleitet, die Quelle ist unbekannt. Allerdings gründen sich die Daten auf Auswertungen des Magazins “Forbes” und anderer Quellen, sollten also überprüfbar sein:

Die Grafik zeigt den Vermögenszuwachs amerikanischer Milliardäre seit dem Beginn der sog. “Corona-Krise” bis Ende Dezember 2020. Der absolute Hauptgewinner ist der “amazon”-Chef Jeff Bezos, zumindest wenn man den Absolutwert seines angehäuften Kapitals ansetzt.

Im unteren Teil der Darstellung wird ein Vergleich hergestellt zwischen dem Vermögenszuwachs der betreffenden Person und dem Aktientindex “S&P500“. Hier gewinnt klar Elon Musk, der Chef der Elektrokarrenfabrik “Tesla”. Aber auch die meisten der anderen Milliardäre haben besser verdient, als der “Standard & Poor” im gleichen Zeitraum gestiegen ist.

Man sieht: Glücklicherweise gibt es nicht nur Verlierer der “Corona-Krise”.

Noch ein Tipp: Man MUSS nicht bei “amazon” bestellen, auch wenn der lokale Händler gerade geschlossen ist. Ich beziehe zum Beispiel meine Elektronikbauteile über kleine ebay-Händler, weil der örtliche Elektronikladen aufgrund der irrsinnigen “Maßnahmen” unserer “wohlmeinenden” und nur um “unsere Gesundheit besorgten” Regierungen seit Wochen zwangsweise geschlossen ist. Dabei bevorzuge ich deutsche Händler, und nicht den Direktimport aus China. Ich denke, dass dies auch für viele andere Waren möglich ist.

 

Willkommen in der “Corona”-DDR

Von | Januar 6, 2021

Deutschland verwandelt sich in Riesenschritten in den totalen “Corona”-Staat. Die de-facto Alleinherrschaft von Frau Merkel und ihrer Clique von Ministerpräsidenten verfestigt sich jeden Tag mehr, die Parlamente (eigentlich die Volksvertretungen und damit der Souverän) sind nur noch die Randfiguren, das Spiel heißt “Wollt Ihr den totalen Lockdown”? Den Nebensatz aus dem Sportpalast mit “totaler und radikaler” können wir uns sparen. Wir haben ihn bereits.

Jetzt soll also die “Bewegungsfreiheit” der Bundesbürger weiter eingeschränkt werden. Und das, wenn der Inzidenzwert bei 200 “Neuinfektionen” (also positiven PCR-Tests, um genauer zu sein) pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen liegt. 15km Radius um den eigenen Wohnort, mehr geht nicht. das sind A= Pi * r² = 706,9km². In der DDR hatten die Bürger um einige Zehnerpotenzen mehr, nämlich 108.000km².

Das Faszinierende für mich als Menschen, der mit Zahlen und Größen recht gut umgehen kann, ist zuerst einmal die schiere Willkür, mit der dieser Wert festgelegt wurde. Hat man gewürfelt? Einen Zufallsgenerator programmiert, der eine durch 10 teilbare Ganzzahl im Bereich von 50 bis 500 ausspuckt? Egal, die Zahl steht halt nun mal so im Raum. Und sie steht da gut.

Der Wert “200” ist übrigens totaler Schwachsinn. Mann hätte genau so gut 10, oder 100 oder 1000 nehmen können. Vollkommen egal. Das Ganze soll wissenschaftlich wirken, denn Zahlen haben immer etwas mit Wissenschaft zu tun. Das will man zumindest seitens der Politik den Menschen Glauben machen. Aber auch wenn eine Zahl im Raum steht, kann sie Schwachsinn sein. Und diese Inzidenzzahl ist Schwachsinn, da vollkommen willkürlich.

Zweitens ist die ganze Sache mit dem Radius von 15km auch rechtlich totaler Blödsinn. Auch als Nicht-Jurist  weiß man: DIE (gemeint sind die Behörden) müssen mir ein Fehlverhalten nachweisen. In dem Falle müssen sie mir nachweisen, dass ich keinen “triftigen” Grund hatte, mich an dem Ort aufzuhalten, wenn er weiter als der magische Aktionsradius von meinem Wohnort entfernt ist.

Was sollte man also im Falle einer Kontrolle tun? Ganz einfach: Man macht keinesfalls Angaben zur Sache:

Polizist: “Sie befinden sich weiter als 15km von Ihrem Wohnort entfernt.”

Ich: “Stimmt.”

Polizist: “Haben Sie einen triftigen Grund dafür?”

Ich: “Ja, den habe ich.”

Polizist: “Welcher ist das?”

Ich: “Das muss ich Ihnen nicht sagen. SIE müssen mir nachweisen, dass es nicht so ist.”

Wer aber so unwissend ist, wie jener ältere Herr, der unlängst im Auto unterwegs war, an der Tanke Zigaretten holen wollte und bei der anschließenden Polizeikontrolle treudoof erklärte, er habe ja nur seine Kippen gekauft, dem ist nicht mehr zu helfen.

Also, wir schreiben ins Heft: “KEINESFALLS ANGABEN ZUR SACHE MACHEN!”

Eine ähnliche Bestimmung (namentlich in Bayern) wurde übrigens bereits bei “Lockdown No. 1” schon verworfen. Und zwar auf eine ganz groteske Weise: Ein Bürger in Bayern klagte vor dem dortigen Verwaltungsgerichtshof auf Aufhebung einer Ausgangssperre, die nur mit “triftigem Grund” (also wie jetzt auch) umgangen werden konnte.

Der Verwaltungsgerichtshof nahm die Klage gar nicht an. Und zwar mit der Begründung, es gäbe so viele “triftige Gründe” dass wohl jeder mindesten einen finden könnte, der Antragsteller dadurch keine Rechtsnachteile erleide und eine Entscheidung daher obsolet sei. (Quelle) Schauen wir mal, wie die Rechtslage sich heute darstellt.

Und um zum Anfang des Artikels zurückzukehren. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie dereinst an den Fahnenmasten der Republik statt einfachem “Schwarz-Rot-Gold”, diese “enhanced version” sehen werden:

Peter Baier

 

 

Im “Lockdown”-Wahn: Lauterbach “fordert” mal wieder

Von | Januar 3, 2021

Von Peter Baier

Die angebliche “Corona”-Krise (die nichts anderes ist als eine durch Politik und Medien gehypte Pseudopandemie) braucht ihre Vorturner. Also Leute, die für den maßnahmetechnischen Unsinn und die politische Begleitmusik, welche da seitens der Regierenden ins Volk getragen werden soll, in die Bütt steigen. Und auf wen passt der Ausdruck “Bütt” besser als für die rheinische Frohnatur Karl Lauterbach?

Lauterbach, der Mann mit dem vermutlich schlechtesten Zahnstatus unter den Vertretern der Pseudoelite in Deutschland (kennt der Mann eigentlich keinen Dentisten, der ihn behandeln würde?) fällt seit Wochen regelmäßig durch nachgerade irrsinnige Äußerungen zur Bewältigung dieser angeblich schlimmsten Gesundheitskrise auf. Aussagen, die an Abstrusität nur durch die jeweils nachfolgende Äußerung “getoppt” werden. Das Problem: Der Mann hat seit Wochen eine ungeheure Medienpräsenz, es gibt keine Talkshow im Staatsfernsehen, wo er nicht seine apokalyptischen Vorstellungen (nebst Vorschlägen zur Bewältigung dieser mit Abstand schwersten aller Krisen) in die Mikrofone schwadronieren darf. “Lauterbach fordert….” ist aus der momentanen Medienwelt nicht mehr wegzudenken. Und keine Forderung ist dabei so absurd, dass man Lauterbach dafür nicht Raum gäbe. Denn schließlich arbeiten die ÖR-Medien und Leute wie der “SPD-Gesundheitsexperte” am gleichen Ziel: Der weiteren Verankerung von Angst und Panik in der Bevölkerung. Angst vor einem Atemwegsvirus, welches 99,8% der Betroffenen locker überleben.

Bei Lauterbach kommt hinzu eine unstillbare Lust, anderen Leuten permanent irgendetwas zu verbieten. So fiel er unlängst damit auf (vermutlich vorausschauend für jene Zeit, wenn “Corona” mal als gigantischer Schwindel enttarnt werden sollte, was indes noch einige Zeit dauern wird) wieder das Thema “Klima” mehr in den Fokus zu nehmen und forderte ähnliche Einschränkungen “für den Klimaschutz” wie jetzt wegen “Corona”. Ganz offen gesprochen: Ich halte den Mann für einen pathologischen Fall. Eine derartig krankhafte und übersteigerte Lust am Verbieten, Reglementieren und Drangsalieren ist nicht mehr in der Bandbreite dessen zu finden, was ich als “normal” definieren würde. Neben dem Zahnarzt für die orale Sanierung wäre hier ein Kollege der “sprechenden Medizin” gefragt.

Um seinen Verbotswahn zu befeuern und um dem Publikum die tägliche Dosis “Lauterbach” zu verabreichen (ein Medikament mit schweren Nebenwirkungen, das nur so am Rande bemerkt), hat er im ZDF unlängst eine Stellungnahme abgegeben. Link zur Sendung.

Dort fordert er tatsächlich den GRÖLAZ (i. e. “größter Lockdown aller Zeiten” und den vor allem  unbefristet) und will eine Inzidenz von 25 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, die nicht überschritten werden darf. Lauterbach, der sein Geld vom Staat bekommt hat keine Ahnung, wie Arbeitnehmer und Selbständige ihre Brötchen verdienen. Und vor allem ist dem Mann nicht klar zu machen, dass viele Menschen einfach lieber arbeiten wollen als sich vom Staat den einen oder anderen viel zu kleinen Geldbetrag zustecken zu lassen.

Dass der Mann vermutlich ein mentales Problem hat, hatte ich schon angedeutet. Allerdings nennt er sich auch “Epidemiologe”, kann aber offenbar nicht einmal mit den einfachsten entsprechenden Rechengrößen und -verfahren umgehen. Oder er weiß, was abgeht und will die Leute in die Irre führen. Vulgo “anlügen”. Denn die “25” pro 100.000 ist schlechterdings bei Verwendung der PCR-Tests nicht zu erreichen. Und besonders dann nicht, wenn man pro Woche 1.500.000 Tests durchführt wie zur Zeit. Warum das so ist, zeige ich gleich auf.

Ein Rechenexempel

Der PCR-Test hat im Mittel eine Spezifität von 99% (Intervall laut Literatur von 98,5 bis 99,5%).

Die Spezifität eines Testverfahrens gibt dahingegen den Anteil der richtig negativen Testergebnissen unter allen gesunden Untersuchten an, also RN/(FP+RN). (Quelle)

Um die Quote der Gesunden zu ermitteln, benötigt man die Quote der Erkrankten (Prävalenz): Nimmt man die heutigen Daten laut RKI und ermittelt daraus die derzeitige Prävalenz, erhält man

  • Fälle gesamt bestätigt bis heute: 1.765.666
  • Genesene:1.381.900
  • Verstorben: 34.272

Daraus ergibt sich eine Prävalenz von 349494 aktiven Fällen normiert auf 83 Mio. Einwohner zu 0,42%. Darauf folgt, dass 99,58% der Untersuchten gesund sind, zumindest, was Covid-19 betrifft.

Teste ich also 100.000 Personen, so könnte ich 99580 negative Testergebnisse erwarten. Daraus würden dann folgen 420 real infizierte Personen (100.000-99580) folgern. Was man auch hätte berechnen könnten, wenn man einfach 0,42% von 100.000 ermittelt. Ist aber egal.

Das Problem aber ist: Der PCR-Test produziert eine gewisse Anzahl an falsch positiven Ergebnissen. Man wird also nicht 99580 negative Ergebnisse erhalten, sondern weniger.

Verwendet man die Gleichung aus der oben genannten Quelle:

Spezifität = RN/(FP+RN)  (I)

wobei RN ein real negatives Testergebnis und FP ein falsch positives ist und setzt nun  die für Spezifität den Wert 0,99 (entspricht 99%) ein sowie für RN die oben berechneten 99580 vermeintlich korrekt negativen Testergebnisse (RN), so ergibt sich nach Umformen und Auflösen der obigen Gleichung zu

FP = (RN – 0,99 * RN)/0,99   (II)

eine angenäherte Anzahl falsch positiver Testergebnisse von 985. Dies ist mehr als doppelt so viel wie die korrekt positiven Testergebnisse. Allerdings hängt die Relation von korrekt-positiven zu falsch-positiven Ergebnissen von mehreren Faktoren ab (der genauen Prävalenz, der Spezifität des Tests, der Genauigkeit beim Abstrich etc.) so dass man mit den verfügbaren Daten keine genauen Aussagen machen kann, wie hoch die Relation dieser beiden Zahlenwerte ist. Aber für das Ermitteln einer Größenordnung reicht diese Rechnung durchaus aus. Die Zahl der falsch-positiven Testergebnisse wird, zumindest bei den jetzigen Bedingungen, immer deutlich höher liegen als die Zahl der real-positiven Testergebnisse. Ganz abgesehen davon, dass der PCR-Test kein vermehrungsfähiges Agens in den getesteten Personen zu entdecken vermag sondern nur Fragmente der Erbinformation. Aber das ist ein anderes Thema.

Ergebnis unserer Rechnung: Die Inzidenz von 25/100.000 und Woche, wie sie der Oberverbotsfetischist Lauterbach fordert, ist schlechterdings nicht zu erreichen. Und sie ist besonders dann nicht zu erreichen, wenn die Prävalenz fällt, die Testzahl aber weiter steigt. Und auch dann nicht, wenn man zeitliche Aspekte wie die theoretische Nachweisbarkeit des Erregers in der Schleimhaut der Untersuchten mit einbezieht, die aber vollkommen undefiniert ist.

Ich gehe indes davon aus, dass der Mann das alles weiß. So dumm ist der nicht.

Nachtrag: Nach der Definition der EU liegt eine “seltene Erkrankung” dann vor, wenn die Inzidenz kleiner oder gleich 5 auf 10.000 ist (äquivalent also 50 auf 100.000). Wobei hier keine zeitliche Definition gegeben ist, wann diese Inzidenz stattzufinden hat. Lauterbachs Forderung befindet sich demnach auf der Hälfte dieser Inzidenz. Man sieht, wie lächerlich diese Forderung dann auch ist.

 

 

Gute Tote – Schlechte Tote

Von | Januar 1, 2021

Das ganze absurde Theater um “Corona” lässt sich gerade an einer einzigen Zeitungsmeldung aufzeigen:

Todesfall in Schweiz: Kein Zusammenhang mit Corona-Impfung

Behörden halten es für höchst unwahrscheinlich, dass die Impfung etwas mit dem Tod des Pflegeheimbewohners zu tun hat.

(Quelle)

Der Heimbewohner hatte der Zeitungsmeldung zufolge mehrere schwere Vorerkrankungen. Er ist an einer dieser Vorerkrankungen gestorben aber selbstverständlich nicht an der Impfung gegen SARS-CoV-2, die ihm kurz zuvor verabreicht wurde.

Ein anderer Fall: Eine Person stirbt bei einem Verkehrsunfall oder kommt sogar durch ein Gewaltverbrechen ums Leben. Vorher wurde diese Person irgendwann mal positiv auf “Corona” getestet. Man glaubt es kaum, aber diese Person geht, trotz des nicht vorhandenen Kausalzusammenhangs, in die Statistik als “Corona”-Toter ein. Und das Erstaunlichste ist: Sogar die angeblichen “Faktenchecker” von “correctiv” (denen ich sonst nicht mal das Wetter von heute glaube) müssen das zugeben:

(Quelle)

Aber später kommt “correctiv” wieder zur von dieser Gruppe bekannten Verdreherei der Tatsachen zurück und erklärt:

Als Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus gelten alle, die zum Zeitpunkt des Todes die Diagnose Covid-19 hatten.

(ebd.)

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hingegen sagt:

Sowohl Menschen, die unmittelbar an der Erkrankung verstorben sind („gestorben an“), als auch Personen mit Vorerkrankungen, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren und bei denen sich nicht abschließend nachweisen lässt, was die Todesursache war („gestorben mit“) werden derzeit erfasst.

(Quelle , Hervorhebung durch Autor)

Also sind alle, die jemals positiv getestet waren vollkommen unabhängig von der Zeitspanne  zwischen Test und Todeszeitpunkt im Sinne des RKI “Corona”-Tote. Sehr aufschlussreich. Hat jemand Schnupfen und wird vom Zug überrollt, ist er ein “Schnupfentoter”. Es ist unfasslich, was heute als “Wissenschaft” bezeichnet wird.

Denkt man den Gedanken zu Ende, wird auch klar, warum seit einigen Monaten mehr als 1,5 Millionen PCR-Tests pro Woche durchgeführt werden: Man schafft damit “Corona-Tote” quasi auf Vorrat. Denn der positiv Getestete von heute ist nach seinem Ableben der “Corona-Tote” von morgen.

Wenn man alle 80 Mio. Einwohner Deutschlands bei der Rate weitertestet, hat man nach etwas mehr als einem Jahr alle einmal untersucht. Dazu bedarf es aber nicht einmal der Testung wirklich aller Einwohner. Man kann auch eine Person einfach mehrfach testen. Das ist vollkommen egal. Denn wenn der PCR-Test einmal positiv war, gilt man danach als “Corona”-Fall. Auf die paar Testverweigerer kommt es überhaupt nicht an.

Nebenbei, falls Sie es nicht wussten: Das Robert-Koch-Institut ist, anders als sein Name suggeriert, kein Forschungsinstitut sondern eine Regierungsbehörde, unterstellt dem Gesundheitsministerium. Die arbeiten auf Anweisung. Und jeder, der mal mit dem Beamtenapparat zu tun hatte weiß, dass eine Anordnung, auch wenn sie noch so unsinnig ist, umgesetzt werden muss. Das nennt sich dann “Sicherstellung einer funktionsfähigen Verwaltung”.

Halten wir also fest: Der Mann in dem Pflegeheim in der Schweiz ist natürlich NICHT an der verabreichten Impfung gestorben. Ganz sicher nicht. Der Verkehrstote aber an Covid. Ganz sicher.

Von Peter Baier.

2021 – Der “Corona”-Irrsinn geht weiter

Von | Januar 1, 2021

Von Peter Baier

Werte Leserinnen und Leser, zuerst einmal möchte ich die Gelegenheit nutzen, Ihnen ein glückliches, gesundes und vor allem vernünftiges Neues Jahr zu wünschen. “Vernünftig” deshalb, weil ich die Hoffnung hege, dass es uns gelingen könnte, diesen “Corona”-Irrsinn gemeinsam zu überwinden und dieses Land wieder auf die Füße der Vernunft zu stellen.

Mit einiger, durchaus positiven, Verwunderung habe ich gestern Nacht gegen 0:00 zur Kenntnis genommen, dass es offenbar eine ganze Menge Menschen gibt, die sich so gar nicht mit dem staatlicherseits verfügten Freudeverbot abfinden wollte, und sich irgendwo aus dunklen Kanälen trotz entsprechender Verkaufsuntersagung Feuerwerk beschafft haben (für die Restbestände vorm letzten Jahr war das, was da verballert wurde, eindeutig zu viel!) und das neue Jahr zünftig mit ein paar Salutraketen und Chinakrachern (oder waren es Polenböller?) begrüßten. Denn nicht jeder hat Lust, Zeit und Geld, um den Behördenblödsinn auf dem Rechtsweg anzugreifen, wie z. B. jene, die das Feuerwerksverbot in Niedersachsen vom Gericht außer Kraft setzen ließen. Ziviler Ungehorsam kann das Gerichtsverfahren im Einzelfall ersetzen und entlastet gleichzeitig die Justiz.

Aber der Irrsinn geht, trotz einiger Lichtblicke, weiter. Wohin es führt, wenn die Gewaltenteilung in einem Staat nicht mehr funktioniert und die Exekutive im Prinzip tun und lassen kann, was sie will (von ein paar auf dem Rechtsweg durchgesetzten Zurücknahmen des allergrößten Behördenirrsinns mal abgesehen), kann man auch zu Beginn diesen Jahres erkennen.

In Augsburg beispielsweise darf man sich fortan auch beim Sport draußen mit einer Mundwindel ausstaffieren. Was es bringen soll, wenn ein Jogger oder ein Radfahrer bei der Ausübung seiner Freizeitbeschäftigung in Wald und Flur durch einen Stofffetzen atmet (außer dass es ihn beim Luftholen erheblich behindern und Sport so wirklich zu einem wirkloch lustvollen “Event” werden wird), sehe ich nur den puren Schwachsinn hinter dieser Anordnung.

Hier tritt, allein durch die Überzogenheit solcher sinnlosen Regeln, vor allem auch die schiere Dummheit der solcherart Entscheidenden  zu Tage: Wer Joggen oder Radfahren geht, hat i. d. R. keine Krankheitssymptome. Ich halte das jedenfalls so. Denn wenn es dumm läuft und man z. B. mit einer verschleppten Erkältung körperliche Leistung bringen will, dann kommt manchmal eine ziemlich üble Herzmuskelentzündung dabei herum.

Aber was macht der gemeine Bürokrat? Er legt nochmal nach. Zumindest maßnahmemäßig. Denn wenn die ganzen bis dato implementierten “Maßnahmen” nichts bringen, wird nicht etwa darüber reflektiert, ob diese überhaupt zielführend, angemessen oder gar effektiv sind. Nein, man haut einfach den nächsten Blödsinn hinterher. Wenn eine Medizin nicht wirkt, wird eben die Dosis erhöht. So einfach läuft das. Zumindest wenn der Arzt ein Pfuscher ist. Wobei das Wort “Maßnahme” ja den Terminus “Maß nehmen” enthält. Wovon hier nichts erkennbar ist.

So mancher Möchtegern-Diktator in der Exekutive (also sitzend in irgendeiner gut geheizten Amtsstube) kommt da vielleicht mal auf Ideen und sieht sich nun angesichts der Wirkungslosigkeit der bisherigen “Maßnahmen” gefordert, die Freiheiten seiner Untertanen noch weiter einzuschränken und gibt weiter Anordnungen heraus, die nur einem Zweck dienen: Zu zeigen, wie toll er “die Krise” managt. Und natürlich um die Bürger zu drangsalieren. Denn wahre Macht zeigt sich dann, wenn man die Macht hat, Leuten Dinge aufzuerlegen, die komplett sinnlos sind und die sie aber trotzdem machen. Oder auch nicht. Insofern habe ich mich über das kleine, aber durchaus feine Silvesterfeuerwerk heute Nacht gefreut.

Paul Schreyer: Pandemie-Planspiele – Vorbereitung einer neuen Ära?

Von | Dezember 31, 2020

Der Journalist Paul Schreyer zeigt in diesem präzise recherchierten Vortrag, wie seit des Ende des Kalten Krieges die Regierungen der Industriestaaten und der mit ihnen zusammenhängende militärisch-industrielle Komplex sich neue Möglichkeiten eröffnet haben, Macht und Einfluss auszubauen. Sie bedienen sich dabei verschiedener Planspiele von Biowaffenterrorismus bis hin zu Pandemien. Viele der dort angeführten Szenarien und deren einzelne Elemente kennen wir aus der aktuellen “Corona-Krise”.  Von “A” wie Ausgangssperre bis “Z” wie Zwangsimpfung.

DAS ist Journalismus, wie man ihn braucht: Präzise, analytisch, kritisch. Und keine Hofberichterstattung für die Regierungen.